wb-personalmonitor

Was ist und will wb-personalmonitor?

wb-personalmonitor ist ein gemeinsames Forschungsprojekt des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung - Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen e.V. (DIE), des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) und des Fachgebiets für Wirtschaftspädagogik / Berufliche Aus- und Weiterbildung an der Universität Duisburg-Essen (UDE). Das Ziel des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projektes ist es, die derzeit bestehende Forschungslücke zur Beschäftigungssituation, den Tätigkeiten und Arbeitsbedingungen des Weiterbildungspersonals zu schließen.

Weiterbildung hat im Zuge des demografischen und technologischen Wandels in den vergangenen Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen. Sowohl seitens der Wirtschaft als auch der Politik und nicht zuletzt der Individuen selbst werden hohe Erwartungen an die Weiterbildungsqualität und an passgenaue sowie zielführende Angebote gestellt. Dabei nehmen die in der Weiterbildungsbranche Tätigen bei der Realisierung von Weiterbildung eine ganze zentrale Rolle ein. Aber gerade hier weist die Datenlage große Defizite auf, denn derzeit fehlen repräsentative und vor allem kontinuierlich aktualisierte Daten zu Beschäftigungsformen, Arbeitsbedingungen, Tätigkeiten und zur subjektiven Sicht des Weiterbildungspersonals. Die letzte bundesweite Bestandsaufnahme zum Weiterbildungspersonal hat im Rahmen der 2005 veröffentlichten WSF-Studie stattgefunden und liegt damit fast zehn Jahre zurück.

Im Rahmen des Forschungsprojektes sollen daher belastbare Daten für die wissenschaftliche Analyse und damit auch für die öffentliche Diskussion generiert werden. Da für eine Repräsentativbefragung der Zugang zum Personal derzeit über die Arbeit- und Auftraggeber notwendig ist, wird die Online-Erhebung des Weiterbildungspersonals an die von BIBB und DIE unter Weiterbildungsanbietern jährlich durchgeführte wbmonitor-Umfrage 2014 gekoppelt sein.

Die Personalbefragung wird im Nachgang des wbmonitor Mitte Juni 2014, starten. Die Teilnahme an der Befragung ist bis Anfang August 2014 möglich.

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Wer soll befragt werden?

Der wb-personalmonitor möchte alle Personen befragen, die für Anbieter im Bereich der öffentlich zugänglichen, organisierten Weiterbildung arbeiten oder hier selbständig als Anbieter fungieren. Dabei stehen nicht nur Lehrende im Fokus, sondern tatsächlich alle im Bereich der Weiterbildung Beschäftigten. Es geht um das gesamte Tätigkeitsspektrum, d.h. nicht nur die eigentliche Durchführung oder Leitung von Veranstaltungen (Lehre, Training, Coaching etc.), sondern auch alle vorbereitenden, administrativen und begleitenden Tätigkeiten wie zum Beispiel Management/Verwaltung/Controlling, Qualitätsmanagement, Angebotsplanung, Teilnehmerbetreuung, Beratung, Auftragsakquise oder Öffentlichkeitsarbeit.
Befragt werden sollen Personen jeglicher Beschäftigungsform - von Angestellten, Beamten, auf Honorarbasis Tätigen bis hin zu geringfügig Beschäftigten, Ehrenamtlichen sowie den selbständigen Inhabern oder Gesellschaftern von Weiterbildungseinrichtungen.

Unter Weiterbildungsanbietern werden im Sinne der Definition des wbmonitor alle institutionalisierten oder betrieblich verfassten Anbieter verstanden, die Weiterbildung als Haupt- oder Nebenaufgabe regelmäßig oder wiederkehrend offen zugänglich anbieten. Weiterbildung umfasst nach der hier angewandten Definition alle organisierten Bildungsangebote, die sich an ausgebildete oder erfahrene Erwachsene richten.

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Wie können Weiterbildungsbeschäftigte an der Umfrage teilnehmen?

Der Zugang zur Befragung erfolgt aufgrund methodischer Erfordernisse über die Arbeit- und Auftraggeber der Weiterbildungsbeschäftigten, die beim wbmonitor als Weiterbildungsanbieter registriert sind. Diese erhalten Mitte Juni 2014 per Mail einen Zugangslink zur Umfrage mit der Bitte, den Link an ihre Beschäftigten im Bereich der Weiterbildung weiterzuleiten und ihnen so die Umfrageteilnahme zu ermöglichen. Arbeitgeber, die nicht kontaktiert wurden, haben die Möglichkeit, sich auf www.wbmonitor.de neu anzumelden. Eine Registrierungsmöglichkeit für Beschäftigte selbst besteht aufgrund entsprechend methodischer Anforderungen an die Datenerhebung nicht.

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Warum sollen Weiterbildungsanbieter das Vorhaben der Personalbefragung unterstützen?

Als Anbieter wissensbasierter, personalintensiver Dienstleistungen sind Weiterbildungseinrichtungen auf die Qualifikationen, das professionelle Handeln sowie das Engagement und die Motivation ihrer Mitarbeiter angewiesen. Der Wettbewerb um kluge Köpfe existiert auch in der Weiterbildung. Auf Basis der Daten und Erkenntnisse des wb-personalmonitor werden Arbeitgeber ihre eigene Personalpolitik und -arbeit einordnen können. Den Anbietern wird hiermit ein Vergleichsmaßstab und Orientierungspunkte für die eigene Personalarbeit geboten. Mit der eigenen Positionierung und Einordnung als Arbeitgeber im Vergleich zur Weiterbildungsbranche bzw. deren relevanten Teilmärkten kann beispielsweise die Attraktivität als Arbeitgeber nachgewiesen und das Commitment der Beschäftigten gefördert werden.
Da ein sinnvoller Zugang zum Personal derzeit nur über die Arbeitgeber realisiert werden kann, ist die Unterstützungsbereitschaft der Weiterbildungsanbieter für die Erreichung des gesetzten Forschungsziels elementar. Mit der Weiterleitung des Umfragelinks an das Personal im Bereich der Weiterbildung können Weiterbildungsanbieter dabei helfen, die bestehende Datenlücke zu schließen. Mit den Ergebnissen der Studie soll darüber hinaus auch eine öffentliche Diskussion angeregt werden, die sich positiv auf die Rahmenbedingungen für professionelles Handeln in der Weiterbildung auswirken und somit auch den Arbeitgebern zu Gute kommen kann.

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Warum sollen Weiterbildungsbeschäftigte an der Umfrage des wb-personalmonitor teilnehmen?

Der wb-personalmonitor wird dazu beitragen, das derzeit bestehende Defizit an Informationen zu den Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen des Weiterbildungspersonals zu beheben. Durch die Teilnahme an der Personalbefragung leisten die Mitarbeiter einen wichtigen Beitrag, in Bezug auf die Beschäftigungssituation Licht ins Dunkel zu bringen. Das Forschungsteam benötigt die Unterstützung des Weiterbildungspersonals aber nicht nur bei der Sammlung ‘harter‘ Fakten wie etwa der geleisteten Wochen- oder Monatsarbeitsstunden, sondern ist auch in entscheidendem Maße an den subjektiven Einschätzungen beispielsweise zur Arbeitszufriedenheit und zukünftiger Beschäftigungsstabilität interessiert.
Nur wenn die Qualifikationsstrukturen, Aufgabenfelder und Arbeitsbedingungen des Weiterbildungspersonals transparent sind, ist die Grundlage für eine fruchtbare Diskussion geschaffen.

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Wie steht es um den Datenschutz und die Vertraulichkeit der Angaben?

Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), das Deutsche Institut für Erwachsenenbildung - Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen e.V. (DIE) und die Universität Duisburg-Essen (UDE) arbeiten nach den Vorschriften des Bundesdatenschutzgesetztes (BDSG) und allen anderen datenschutzrechtlichen Bestimmungen.

Alle im wb-personalmonitor erhobenen Daten werden vertraulich behandelt und nur für wissenschaftliche Zwecke genutzt. Während der Online-Erhebung werden die Eingaben in verschlüsselter Form automatisch übertragen (Secure Sockets Layer - SSL).
Für Auswertungen werden ausschließlich anonymisierte Datensätze verwendet, so dass weder ein Rückschluss auf einzelne Personen noch auf bestimmte Weiterbildungsanbieter möglich ist. Die Teilnahme am wb-personalmonitor ist freiwillig.

Oben Genanntes gilt auch für Folgebefragungen, bei denen es wichtig ist, nach einer bestimmten Zeit erneut Daten von denselben Personen zu erheben und die statistischen Auswertungen so vorzunehmen, dass die Angaben aus mehreren Befragungen durch eine Code-Nummer miteinander verknüpft werden. Die Teilnahme an Folgebefragungen ist ebenfalls freiwillig und kann jederzeit ausgesetzt oder beendet werden.

Um bei der Analyse des Weiterbildungspersonals Besonderheiten verschiedener Teilmärkte in der Weiterbildung berücksichtigen zu können, wird in den Daten des wb-personalmonitor eine Zuordnung der Mitarbeitenden zu dem Arbeitgeber, der den Umfragelink weitergeleitet hat, vorgenommen. Dies erfolgt ausschließlich in anonymisierter Form durch eine Identifikationsnummer – es werden zu keinem Zeitpunkt Rückschlüsse auf einzelne Weiterbildungseinrichtung oder Personen möglich sein.

Bitte beachten Sie auch unsere weiteren Hinweise zu Haftung und Urheberrecht sowie zum Datenschutz, die sich auf die Internetangebote www.wbpersonalmonitor.de und
www.bibb.de/de/wlk63634.htm beziehen.

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Haben die Arbeit- bzw. Auftraggeber Zugriff auf den ausgefüllten Fragebogen von Weiterbildungsbeschäftigten?

Der Arbeit- bzw. Auftraggeber fungiert bei der Personalbefragung im Rahmen des wb-personalmonitor ausschließlich als Mittler, der den Zugangslink an seine Mitarbeitenden weiterleitet. Alle von der befragten Person gemachten Angaben werden bei der Online-Befragung in verschlüsselter Form (Secure Sockets Layer - SSL) automatisch direkt und ausschließlich an den die Datenerhebung und -verwaltung zu verantwortenden Projektpartner, in diesem Falle das BIBB, übertragen. Der Arbeit- oder Auftraggeber hat keinen Zugriff auf die Angaben seiner Beschäftigen, er kann also nicht nachvollziehen, ob und welche seiner Beschäftigten an der Befragung teilgenommen haben oder nicht. Die Arbeitgeber werden zu keinem Zeitpunkt einrichtungsspezifische Auswertungen zum Personal erhalten.

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Zu Fragen geben Auskunft:
DIE: BIBB: UDE:

Andreas Martin
Martin@die-bonn.de

Stefan Koscheck
koscheck@bibb.de

Arne Elias
arne.elias@uni-due.de